Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler
Komödie - D 2006Dezember 1944: Der totale Krieg ist so gut wie total verloren. Doch so leicht will Goebbels sich nicht geschlagen geben. Am Neujahrstag soll der Führer mit einer kämpferischen Rede noch einmal die Massen begeistern. Das Ganze hat nur einen Haken: Der Führer kann nicht. Krank und depressiv meidet er die Öffentlichkeit. Nur einer kann jetzt noch helfen: sein ehemaliger Schauspiellehrer Adolf Grünbaum, ein Jude. Goebbels lässt ihn samt seiner Familie aus dem KZ Sachsenhausen in die Reichskanzlei holen. Die Zeit läuft, in nur fünf Tagen muss der Führer in Höchstform sein ...
Seit Jahrzehnten gibt es in Deutschland über Adolf Hitler nichts zu lachen. Mit MEIN FÜHRER wird sich das ändern. Regisseur Dani Levy präsentiert seine subjektive Sicht auf die Geschichte – frei erfunden und provozierend frech. So beweist Levy nach seiner vielfach ausgezeichneten deutsch-jüdischen Erfolgskomödie ALLES AUF ZUCKER! erneut eine sichere Hand im Umgang mit heiklen Themen: Er seziert die Schrecken des Nationalsozialismus mit subversivem Humor. In den Hauptrollen seiner Komödie glänzen Multitalent Helge Schneider in seiner ersten Charakterrolle als Adolf Hitler und der preisgekrönte Schauspieler Ulrich Mühe (DAS LEBEN DER ANDEREN) als Professor Adolf Grünbaum. Mit analytischer Schärfe und erfrischender Respektlosigkeit dringt Levy zum Kern des Phänomens Hitler vor: Er gibt die Nazi-Herrscher dem Gelächter preis und stößt sie so vom Sockel historisch getreuer Dokumentation – im Bewusstsein, dass die Fantasie oft der Wahrheit am nächsten kommt.
Text & Foto: X Verleih
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Bisherige Kommentare:
TK (15.02.2007, 14:13 Uhr)Fade, öde, nichts Halbes und nichts Ganzes. Die beiden einzigen Jokes natürlich schon im Trailer verbraten. Auf den moralischen Zeigefinger wurde natürlich auch nicht verzichtet. Rausgeschmissenes Geld, verlorene Zeit, sinnlos geopferte Helge-Chance. hrist (29.01.2007, 17:13 Uhr)
Der Film ist langweilig und unlustig. Nichteinmal wegen Helge wert gesehen zu werden. jürgenF (28.01.2007, 15:34 Uhr)
Ein richtig guter Film. Hitler und Goebbels zum ersten Mal ganz authentisch. Wer als Jungnazi dieses Stück versäumt, kann in der Szene nicht mehr mitreden. Adi (13.01.2007, 13:09 Uhr)
Hallo, kann schon jemand was über den Film sagen? Ist er gut, kann man fein lachen oder ist es eher ein verkrampfter Versuch die Vergangenheit ins Lächerliche zu ziehen?
(7.27)
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