HFF-Trailer zur Russischen Filmwoche erfolgreich präsentiert
01.12.2011 - Bei der Eröffnung der 7. RUSSISCHEN FILMWOCHE IN BERLIN gestern Abend im Delphi Filmpalast wurde erstmals auch ein eigener Festival-Trailer der begeisterten Öffentlichkeit offiziell vorgestellt.
Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft waren Studierende der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ Potsdam-Babelsberg im Vorfeld aufgerufen worden, Projektideen zum Thema „Moskau-Berlin“ einzureichen. Unter allen Projektentwürfen war es die Idee des Studententeams um Jakob Schmidt (Regie) unter Anleitung von Prof. Susanne Schuele, der die Auswahljury überzeugen konnte. „Letztendlich haben wir uns für diese Projektidee auch deshalb entschieden, weil der Trailer am besten unsere Zielgruppe anspricht: ein junges, multikulturelles Publikum, das neugierig auf neue Filme aus Russland ist,“ so Julia Kuniß, künstlerische Leiterin der Interkultura Kommunikation. Der einminütige Trailer wurde im Mai dieses Jahres in Berlin und Moskau gedreht mit Unterstützung der GAZPROM Germania GmbH, Hauptsponsor der Filmwoche. „Mit diesem Pilotprojekt ist den Nachwuchsfilmemachern ein spannender Trailer gelungen, der Lust auf mehr deutsch-russisches Kino macht“, so Burkhard Woelki, Direktor Unternehmenskommunikation von GAZPROM Germania.
Aber das ist noch nicht alles: Das Gewinner-Team fährt im nächsten Frühjahr nach Moskau an das renommierte Gerassimow-Institut für Kinematographie, kurz WGIK - die älteste Filmhochschule weltweit, an der so berühmte russische Filmemacher wie Sergej Eisenstein, Andrej Tarkowski und viele andere studierten.
Für die HFF ist es die konsequente Fortsetzung einer langjährigen Zusammenarbeit beider Länder, die ihren Ausdruck insbesondere in einem neuen Workshop findet: Die deutsch-russische Summer Masterclass wurde im September dieses Jahres erstmals von der HFF in Zusammenarbeit mit dem FilmFestival Cottbus sowie dem Förderverein deutsch-russische Filmakademie e.V. organisiert und durchgeführt. Sie war der Auftakt zu einer geplanten einjährigen Weiterbildung für deutsche, russische und usbekische Filmschaffende. Die Organisatoren der Russischen Filmwoche und die GAZPROM Germania GmbH verstehen das Projekt als Beginn eines Austausches zwischen deutschen und russischen Nachwuchsfilmemachern, aus dem in Zukunft viele weitere Gemeinschaftsprojekte entstehen sollen.
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