Axel (11.12.2011, 00:23 Uhr)
Hochinteressantes Zeitbild über den Aufbruch in der Psychoanalyse. Keira Knightley spielt etwas übertrieben; aber Michael Fassbender ist spitze!
W.Pickert-Cho (23.11.2011, 18:37 Uhr)
Die Psychoanalyse verspricht kein "Glück" was immer der Einzelne darunter verstehen mag, das Ziel ist lediglich "Arbeits-, Liebes- und Genussfähigkeit" und ansonsten "die Unbillen des Daseins gelassen zu ertragen (S. Freud)
Jannis Manoloudakis (14.11.2011, 20:30 Uhr)
Eine Karikatur der Psycho-analyse? Egal, wohin sich die orientierungslose Seele wendet und welchen Leiden sie dabei erliegt, findet der Analytiker vordergründige plausible Deutungen, aber keine echte Therapie, keinen Wegweiser zum individuellen Glück. Schließlich erliegt er auch als Person seinen eigenen analytischen Widersprüchen. Glück? Was ist das konkret für jeden Einzelnen? Die schauspielerische Leistung von Keira Knightley war nicht ganz überzeugend. Möglicherweise ist aber auch David Cronebergs Regie daran schuld. Unterhaltsam ist der Film, tiefschürfend nicht.