Der Junge mit dem großen schwarzen Hund
Kinderfilm - DDR 1985Aus dem Nichts taucht ein offenbar herrenloser, schwarzer Neufundländer auf. Der zehnjährige Ulf hat Mitleid mit ihm, gibt seinem "Nepomuk“ Himbeerbonbons zu fressen und verbringt den Tag mit ihm. Nur als er sich am Abend von ihm verabschieden will, lässt sich der große Hund partout nicht abschütteln. So hat Ulf ein Problem und schätzt die Reaktion seiner Eltern, insbesondere seiner Mutter, ganz richtig ein, denn bisher durfte er noch nicht einmal einen Hamster als Haustier halten. Klug versucht er durch großzügige Hilfsbereitschaft bei der Hausarbeit seine Eltern für sich einzunehmen. Immerhin soll Nepomuk bis zum nächsten Morgen bleiben dürfen. Allzu schnell nur bringt der Hund die gesamte Nachbarschaft durch sein nächtliches Bellen gegen sich auf. Für die Eltern ist der Fall klar: Nepomuk kann nicht bleiben. Um es für ihren Sohn erträglicher zu machen, erfinden sie eine Geschichte. Aber Ulf hat so eine Ahnung und folgt seinem Vater, als dieser Nepomuk ins Tierheim bringt. Handstreichartig befreit er den Hund und brennt mit ihm durch. In der Kleingartenanlage Kuckucksheim trifft er auf den alten, brummigen Oscar August, den er davon überzeugt, Nepomuk bei sich zu behalten. Zum Ausgleich soll Ulf für den Unterhalt des Hundes arbeiten, weshalb er in Folge die Schule vernachlässigt. Aber seine Freundin Sabine wird ihm eine treue Helferin…
Unanfechtbare Stars dieses liebenswürdigen Kinderfilms sind Oscar alias Kurt Böwe, die Kinder Ulf und Sabine sowie der Hund Nepomuk alias Amigo. Musikalisch untermalt wird das Ganze von Liedermacher Gerhard Schöne, der auch in einer Nebenrolle auftaucht.
Text & Foto: Progress Film
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